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Geschichte
Riemenstalden im Altertum
Riemenstalden im Mittelalter
Riemenstalden in der Neuzeit
Zahlen, Daten, Fakten
Impressionen
 

Riemenstalden in der Neuzeit

Um die Mitte des letzten Jahrhunderts schafft Riemenstalden den "Sprung in die Neuzeit", nachdem jene Einrichtungen im Bergtal Einzug halten, die für die Tal- Regionen schon lange selbstverständlich sind.

Am 16. Mai 1949 verkehrt das erste Mal ein offizieller Postautokurs. Ein weiteres grosses Ereignis bringt der 16. Dezember 1950. An diesem Tag flammt zum ersten Mal in allen Häusern das elektrische Licht auf. 

Am 18. März 1953 wird das Telefonnetz Brunnen, welchem auch Riemenstalden angeschlossen ist, auf vollautomatischen Verkehr umgeschaltet.
Bisher war Riemenstalden über zwei Drähte mit einer Zentrale verbunden. Dabei bestand das System der Selektoren; wenn ein Abonnent telefonierte, waren alle andern blockiert.

1973 beginnen nach langen Vorbereitungen die Ausbauarbeiten der Riemenstaldner-Strasse. Die Strassenverhältnisse der einzigen Verbindung zur Aussenwelt waren wenig erfreulich. Im Sommer verwandelten Regenschauer die Strasse in ein Bachbett, im Winter sorgten Eis und Schneematsch für abenteuerliche Fahrten.
Der Ruf nach einer sicheren Strassenverbindung ist verständlich. Nachdem die jungen Leute darauf angewiesen sind, ihr Brot auswärts zu verdienen, muss sommers und winters eine gute Zufahrt gewährleistet sein. Zudem stellt der sich rasch entwickelnde Tourismus seine Anforderungen. 

An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 18. April 1974 genehmigen die Gemeindebürger das generelle Projekt für eine Wasserversorgung.
Bisher versorgten sich die Haushaltungen aus eigenen, privaten Quellen.

1976 wird die Strasse asphaltiert und weiter ausgebaut. 
Nachdem die nach 1977 erstellten Bachverbauungen am Riemenstaldnerbach nicht die erwartete Sicherheit brachten, sind Strassenverlegungen und Kunstbauten notwendig. 

Felsabbrüche, Schneerutschungen und Wuhrgänge behindern von Zeit zu Zeit die Zufahrt ins Bergtal. Die Sicherungsmassnahmen sind bis heute nicht abgeschlossen, werden aber konsequent mit erheblichem Kostenaufwand weiter betrieben.

Dies gilt auch für den Schutz der Bevölkerung vor Lawinen. Seitdem in den Jahren 1952/54 mehrere Lawinen die Talbewohner in arge Bedrängnis brachten, Gebäude zerstörten und Vieh töteten, sind Lawinenverbauungen erstellt und weitere Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden.

Dank der Möglichkeiten eines gut ausgebauten Finanzausgleiches, aber auch dank der Bereitschaft der Gemeinde mit ihrer ganzen Bevölkerung, die enormen finanziellen Belastungen zu tragen, stellt sich Riemenstalden den Problemen.
Mit der Zustimmung zur Beschaffung eines Kleinlöschfahrzeuges und dem Bau eines Gemeindehauses hat das Volk einen mutigen, aber auch entscheidenden Schritt getan. 
Riemenstalden zeigt damit den Willen, die Zukunft zu meistern, die Verantwortung wahrzunehmen und auch künftigen Generationen ein lebenswertes Tal zu erhalten.
 
 
       

Gemeindeverwaltung        CH-6452 Riemenstalden        Tel. 041 820 03 23        Fax 041 820 03 23        info@riemenstalden.ch
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