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Einleitung

Fürcht dich nicht, du kleine Herde,
Droben auf des Berges Höh’n,
Durch die Schul’ dir reichlich werde
Soviel Segen als wie Föhn!

In der Schulkontrolle des Jahres 1952 hat ein Besucher der Schule Riemenstalden seine Eindrücke und Wünsche in obigem Vers festgehalten und die Schule in ihrem Wesen zu erfassen versucht.

Obwohl die Schule seither grosse Veränderungen durchgemacht hat – an Aktualität haben diese Worte nichts verloren:
Die Kleinheit der Schule und ein familiäres Verhältnis, das sich im Begriff „Herde“ manifestiert,
die Besonderheit und Abgeschiedenheit einer Bergschule, die erklärte Absicht von Schulbehörde, Eltern, Lehrerschaft und Kindern, gemeinsame Ziele zu erreichen.

Der Schulrat hat sich den heutigen Anforderungen an die Schulen gestellt, die umfassenden Veränderungen in der Umwelt registriert und als Antwort darauf seine Grundsätze in einem Leitbild festgehalten.

Trotzdem:

Die Schulentwicklung wird sich bei uns wahrscheinlich etwas verhaltener abspielen, als dies an vielen Orten der Fall ist.

Nach dem Grundsatz, dass nicht alles, was alt scheint, auch schlecht ist und nicht alles, was neu ist, auch gut, sollen die Veränderung ausserhalb der Schule nicht vorbehaltlos in die Schule getragen werden.

Eine Schule kann nicht so schnell auf die dauernden Wechsel von (wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen) Anforderungen reagieren, weil Schule nur funktionieren kann, wenn eine gewisse Konsistenz vorhanden ist. Ständig neue Zielsetzungen, oft sprunghaft in ihren Richtungen, manchmal gar konträr und in ihren Wirkungen tief einschneidend, stellen vor allem für Primarschüler eine grosse Verunsicherung dar.

Das schnelle Tempo im Wechsel der Wertvorstellungen führt zur Haltlosigkeit, die Verunsicherung zur Mutlosigkeit, das daraus resultierende Versagen zu Frustration und zu Aggressivität.

In der Talschaft Riemenstalden erfolgt der Wandel ausserhalb der Schulzimmers langsamer und damit weniger spürbar. 
Die Einführung von Neuerungen erfolgt nach gesetzlicher Massgabe, aber ohne unnötige (schädliche) Experimente.

Dafür bleibt nebenher etwas Zeit, für sich selber oder für die Gemeinschaft. Dies erachten wir als kostbares Gut, das es zu erhalten gilt und das – allen modernen Bestrebungen zum Trotz – nicht geopfert werden darf.

Der Schulrat

 
       

Gemeindeverwaltung        CH-6452 Riemenstalden        Tel. 041 820 03 23        Fax 041 820 03 23        info@riemenstalden.ch
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